Jazz in der Burg

26.-28.06. 2020

Das “Trio Tango Gabla” interpretiert eine Musikgattung, die fast jeder zu kennen meint.
Doch Astor Piazzolla und der nicht mehr verwandte Standard-Tango Europäischer Tanzschulen außer Acht gelassen, ist das Genre vollkommen unbekannt.

Tango ist keine Weltmusik. Tango kommt nicht aus Finnland, Andalusien oder von der Reeperbahn, Tango ist Musik und Tanz vom Rio de la Plata, aus Argentinien und Uruguay, aus Buenos Aires, Montevideo und in diesem Fall auch ein wenig aus Pyrbaum in der Oberpfalz.
Die Kombination eines urdeutschen Instrumentes mit italienischen Einwanderern in ehemaligen spanischen Kolonien ergibt eine der ganz großen Musiken der Welt. Neben Originalkompositionen von Astor Piazzolla, Carlos Gardel, Anibal Troilo u.a. werden
auch Stücke von Norbert Gabla zu hören sein.

Es wird, obwohl für dieses Genre eher untypisch, auch heftig improvisiert.
Norbert Gabla - studierter Akkordeonist, spielt seit 1992 auf seinem von ihm speziell entwickelten Bandoneon,
welches mittlerweile weltweit nachgefragt wird.

Begleitet wird er von dem Pianisten Norbert Hiller und dem Kontrabassisten Tobias Kalisch.

Tango kann auch grooven, nicht nur das Herz zerreißen!