Jazz in der Burg

26.-28.06. 2020

Milan Svoboda - Contraband

 

Das Contraband-Orchester war ein Ableger der Prager Big Band von Milan Svoboda, die zwischen den späten 1980er Jahren und dem Jahr 2005 existierte. Die Gruppe wurde von einer neuen Generation von Jazzmusikern begleitet, die sich unter dem Namen Contraband Jazz Orchestra während der Sommer-Jazz-Workshops von Musiklehrer Milan Svoboda versammelten. Die Gruppe etablierte sich in der Musikszene im In- und Ausland, nach dem sie 1988 mit dem internationalen Preis in Karlsbad dem Grand-Prix-Preis ausgezeichnet und im darauffolgenden Jahr den ersten Preis beim Big Band-Festival in Dortmund gewonnen hatte. Die theatralischen Jazz-Rock-Shows der Bands waren auf vielen Festivals in Deutschland (Ost-West-Nürnberg, Jazz in der Burg-Burgthann, Viersen, Mannheim, Heilbronn, Göttingen, Saarbrücken, Ingolstadt, Trier, Regensburg) und in Österreich (Wien, Wiesen, St. Ingbert) erfolgreich ), in Frankreich (Mulhouse, Pau, Metz), in der Schweiz (Olten), in Polen (Krakau, Breslau) und bei allen wichtigen Musikfestivals in der Tschechischen Republik.

 

Gastkünstler, die mit Contraband spielten, sind James Moody, Victor Mendoza, Tony Lakatos und Sigi Finkel. Einige Konzerte wurden von Fernsehgesellschaften wie EBU, WDR, BR 3 und ČT ausgestrahlt. Die Besetzung des Orchesters, die Svoboda gelegentlich auf das volle Big-Band-Format aufbaute, durchlief einige Änderungen, bevor es zu einer Konsolidierung kam. In seiner jüngsten Zeit präsentierte die Gruppe eine Auswahl an Jazzmusikern wie Kryštof Marek, Martin Kumžák, Pavel Pivarči, Radek Krampl, Milan Krajíc, Marcel Bárta, Přemysl Tomšíček, Jiří Šimek, Filip Spálený und Ivan Audes. Pavel Pivarči, Kryštof Marek und Martin Kumžák trugen viele Kompositionen zum Repertoire des Ensembles bei. Die CDs aus dieser Zeit sind "Jen tak dál" (Keep it Up), "Vánoční písně a koledy" (Weihnachtslieder und -lieder), "Live At Viersen", "Pěna dní" (Schaum der Tage), "Familie". und "Schmuggelware geht in die Stadt"